Über

die Kirche und unseren Verein


Ein erster Kirchbau St. Marien wurde um 1220 errichtet und erstmals 1232 urkundlich erwähnt.

St. Marien

Zu den ältesten Teilen der heutigen Marienkirche gehören der Unterbau des gewaltigen Westwerks und der Chor (1279/1290). 1265-1279 erfolgte der Bau einer frühgotischen dreischiffigen Hallenkirche. Ab 1290 wurde diese vergrößert und im Osten ein neuer Chor samt Kapellenkranz errichtet. Im Jahr 1398 wurde die alte Hallenkirche abgebrochen und ein umfangreicher Umbau der Kirche zu einer dreischiffigen Basilika begonnen. In diese Bauphase gehört die Errichtung, der Seitenschiffe, des Querhauses und des Mittelschiffes, die von enormer Höhe und nahezu gleicher Länge sind. Um 1452 wurden die Hauptschiffe des Lang- und Querhauses mit Gewölben eingespannt. Dieser Bauabschnitt ist an den Wechselschichten aus grünlich/bräunlich glasierten und unglasierten gelben Backsteinen im Mauerwerk des Außenbereichs zu erkennen. Die mittelalterliche Substanz einschließlich Putze und Gestaltungen der Gewölbe sowie Wandmalereien sind großflächig unter jüngeren Ausmalungen erhalten und teilweise durch Freilegungen sichtbar.

Weitere Entwicklung

Im Zuge der Reformation (ab 1531) wurde im Kircheninnern vieles an Ausstattung zerstört. Es blieben jedoch herausragende mittelalterliche Kunstwerke erhalten, wie die spätromanische Tauffünte, der Rochusaltar und mehrere gotische Altartafeln. Aus der Renaissancezeit ist die bedeutende Kanzel von 1574 erhalten.

Heute bietet sich uns eine barock gestaltete Raumfassung (1723 - 1725), die in den letzten Jahrzehnten aufwändig restauriert und rekonstruiert wurde. Die Gesamtheit der barocken Kirchenausstattung aus dem 18. Jahrhundert wie z. B. der Hochaltar (1721), die Gestaltung der Westwand mit Fürstenempore (1751) und Orgelprospekt (1770) und die Ausmalung des Kircheninnenraums stellt ein einmaliges Ensemble dar.

„Stiftung St.-Marien-Kirche zu Rostock e.V.“

Die Eintragung des Fördervereins erfolgte am 21. Mai 1990 beim Kreisgericht Rostock-Stadt. Damit war der Verein rechtsfähig und konnte seine Arbeit aufnehmen. Die Aufgabe des Vereins ist es finanzielle Mittel zu sammeln und sie für die Sanierung und den Erhalt der St.-Marien-Kirche zu Rostock einschließlich ihres Inventars zu verwenden.

Heute bietet sich uns eine barock gestaltete Raumfassung (1723 - 1725), die in den letzten Jahrzehnten aufwändig restauriert und rekonstruiert wurde. Die Gesamtheit der barocken Kirchenausstattung aus dem 18. Jahrhundert wie z. B. der Hochaltar (1721), die Gestaltung der Westwand mit Fürstenempore (1751) und Orgelprospekt (1770) und die Ausmalung des Kircheninnenraums stellt ein einmaliges Ensemble dar.

An die Spender

Wir danken allen unseren Spendern und Förderern, die uns bereits über viele Jahre hinweg unterstützen. Namentlich können hier nur beispielhaft genannt werden:

Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Hansestadt Rostock, HINSTORFF Verlag GmbH, Innenstadtgemeinde Rostock, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Land Mecklenburg-Vorpommern, Ostdeutsche Sparkassenstiftung, OstseeSparkasse Rostock, REHA-Technik Möller Rostock GmbH, Rudolf-August Oetker-Stiftung für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Denkmalpflege, WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, . . .

Auch zahlreiche Einzelspender haben maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die St.-Marien-Kirche Rostock in diesem Umfang entwickeln konnte.

Der Vorstand

Hannelore Holzerland

Vorsitzende

Bastian Hacker

Stellvertretender Vorsitzender

Claus Niebuhr

Schatzmeister

Wolfgang Schulz

Schriftführer

Mike Vorberg

Vorstandsmitglied

Dr. Jürgen Puls

Vorstandsmitglied

Karl-Bernhardin Kropf

Vorstandsmitglied

Der Vorstand wird für eine Amtsperiode von 3 Jahren gewählt. Die Vorstandssitzung findet einmal im Monat statt. Einmal im Jahr wird eine Mitgliedervollversammlung durchgeführt.