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"Stiftung St.-Marien-Kirche zu Rostock" e.V.

Die letzten größeren Reparatur- und Renovierungs-arbeiten an der St.-Marien-Kirche waren in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts durchgeführt worden. Das 20. Jahrhundert brachte die beiden Weltkriege mit all ihren Problemen über unsere Stadt und ihre Bewohner. Auch die St.-Marien-Kirche blieb nicht verschont. So zeigten sich zunehmend immer größer werdende Schäden am Baukörper und an den Fenstern. Die Administration der DDR-Zeit ließ umfangreiche Sanierungsarbeiten an Kirchen – soweit es sich nicht um weltweit bekannte Baudenkmäler handelte – nicht zu.

Die Gemeindepastoren und der Bauausschuss des Kirchgemeinderates überlegten daher, wie einerseits die erforderlichen finanziellen Mittel für eine gründliche Renovierung der St.-Marien-Kirche beschafft werden und anderseits das öffentliche Interesse für dieses Bauwerk geweckt werden könnten. Erkundigungen bei einem Rechtsanwalt im Jahre 1989 ergaben, dass es für die Gründung eines "Kirchenbauvereins" in der DDR keine gesetzliche Grundlage gäbe. Man könne lediglich versuchen, eine aus früheren Zeiten existierende "Stiftung" ggf. mit neuem Namen wieder zu beleben. Mitten in diese Vorüberlegungen hinein kam die politische "Wende" und mit ihr verschwand die DDR-Gesetzgebung.

So kam es, dass sich am 20. April 1990 zwanzig Rostocker Bürger trafen und den Verein "Stiftung St.-Marien-Kirche zu Rostock" e.V. gründeten. Die Teilnehmer wählten, wie es bei Vereinsgründungen notwendig ist, zunächst einen Vorstand. Nun galt es, eine Satzung für den Verein zu formulieren und den Verein beim Kreisgericht Rostock-Stadt eintragen zu lassen. Diese Eintragung erfolgte am 21. Mai 1990 unter der Nr. 39 im Vereinigungsregister. Damit war der Verein rechtsfähig und konnte seine Arbeit aufnehmen.
Wenn auch der erste Schritt schnell gemacht war, gab es nun doch viele Aufgaben zu bewältigen. So gab es in den ersten Jahren der Vereinstätigkeit mehrfach Änderungen in der Formulierung der einzelnen Paragrafen bis die Satzung 1999 ihre bis heute gültige Formulierung erhielt. Der Vorstand versuchte, die ersten Kontakte zu Behörden, Ämtern, Firmen und Privatpersonen zu knüpfen um so die ersten Spenden für die Restaurierung einzuwerben.

1998 konnte der Verein sein eigenes Büro "Am Ziegenmarkt 4" in einer der ausgebauten historischen "Buden" beziehen.

Von 2000 bis 2011 arbeitete der Vorstand unter dem Vorsitzenden Herrn Sakowski mit wenigen Ausnahmen in seiner Zusammensetzung erfolgreich.  Im Januar 2012 wurde Frau Holzerland zur neuen Vorsitzende gewählt. Heute gehören dem Verein 90 private und juristische Personen an. Von den einst 20 Gründungsmitgliedern sind heute noch acht im Verein aktiv. Nachdem der Verein in den ersten Jahren seine Mitgliederzahl mehr als verdoppelte, blieb die sie in den Jahre 1995 bis 2000 ziemlich konstant. Ab 2001 konnten dann wieder vermehrt neue Mitglieder gewonnen werden.

 
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